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Brennende Füße: Ursachen erkennen & Schmerzen lindern

Brennende Füße können sehr unangenehm sein – vor allem abends oder nachts, wenn die Beschwerden besonders stark werden. Viele Betroffene fragen sich: Woher kommt dieses Brennen eigentlich?

Die Ursachen für das sogenannte Burning-Feet-Syndrom sind vielfältig. Um die richtige Behandlung zu finden, ist es entscheidend, den Auslöser frühzeitig zu erkennen.

Was sind die Ursachen für brennende Füße?
Brennende Füße nachts
Ist Fußpilz die Ursache für das Brennen?
Was tun gegen brennende Füße?
Wann sollten Sie mit brennenden Füßen zum Arzt?
Fazit

01 Juni 2026

Von Mediha Sarwar

GPhC registrierte Apothekerin

Medical Advisor, Karo Healthcare

Das Gefühl von brennenden Füßen kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Häufig spielen äußere Einflüsse eine Rolle, aber auch Erkrankungen können dahinterstecken.

Äußere Ursachen

Zu enge oder schlechtsitzende Schuhe können Druckstellen verursachen und die Durchblutung beeinträchtigen. Auch langes Stehen oder Gehen belastet die Füße stark. Synthetische Socken verhindern zudem, dass die Haut „atmet“, wodurch Hitze und Feuchtigkeit entstehen – ideale Bedingungen für Hautreizungen.

Medizinische Ursachen

In manchen Fällen liegt eine Erkrankung zugrunde. Dazu gehört zum Beispiel die sogenannte Small Fiber Neuropathie. Das ist eine Nervenerkrankung, bei der kleine Nervenfasern geschädigt sind – sie verursacht oft Brennen, Kribbeln oder Schmerzen in den Füßen.

Auch Diabetes mellitus kann Nervenschäden (diabetische Neuropathie) auslösen. Ein Mangel an B-Vitaminen, wie beispielsweise Pantothensäure, das für die Funktion des Nervensystems wichtig ist, kann ebenfalls zu brennenden Füßen führen.

Die oft unterschätzte Ursache: Fußpilz

Viele denken bei Fußpilz nur an Juckreiz – doch auch ein starkes Brennen ist ein typisches Symptom für Hautpilz. Der medizinische Begriff lautet Tinea pedis. Neben Brennen treten häufig Rötungen, Schuppungen oder kleine Hautrisse auf.

Brennende Füße nachts: Warum werden die Symptome abends schlimmer?

Viele Betroffene berichten, dass brennende Füße besonders nachts auftreten oder sich verstärken. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Zum einen kommt der Körper zur Ruhe – dadurch nimmt das Gehirn Schmerzsignale intensiver wahr. Tagsüber werden diese oft durch Bewegung und Ablenkung überlagert.

Zum anderen verändert sich die Durchblutung im Liegen. Die Blutgefäße weiten sich, was das Hitze- und Brenngefühl verstärken kann.

Auch warme Bettdecken oder fehlende Luftzirkulation können dazu beitragen, dass sich die Beschwerden nachts verschlimmern.

Wenn Ihre Füße brennen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Haut. Denn Fußpilz ist eine häufige, aber oft übersehene Ursache.

Typische Anzeichen sind:

  • Gerötete oder schuppige Haut
  • Juckreiz, besonders zwischen den Zehen
  • Kleine Bläschen oder aufgeweichte Haut
  • Risse oder schmerzhafte Hautstellen

Treten mehrere dieser Symptome gleichzeitig auf, könnte eine Pilzinfektion dahinterstecken. Diese entsteht häufig in feucht-warmen Umgebungen – zum Beispiel in engen Schuhen oder nach dem Besuch von Schwimmbädern.

Wichtig: Nicht jedes Brennen bedeutet automatisch Fußpilz. Wenn Sie unsicher sind, kann eine ärztliche Abklärung helfen.

Wenn Sie sich fragen „Was hilft gegen brennende Füße?“, gibt es verschiedene Möglichkeiten – je nach Ursache.

Soforthilfe bei brennenden Füßen

  • Kühle Fußbäder können das Hitzegefühl schnell lindern
  • Hochlagern der Beine verbessert die Durchblutung
  • Atmungsaktive Schuhe und Baumwollsocken reduzieren Feuchtigkeit
  • Regelmäßiges Waschen und gründliches Abtrocknen der Füße

Ursache gezielt behandeln

Ist eine Nervenerkrankung die Ursache, sollte unbedingt eine ärztliche Behandlung erfolgen. Gleiches gilt bei Diabetes oder anhaltenden Beschwerden.

Liegt hingegen eine Pilzinfektion vor, helfen spezielle Antimykotika, um eine Ausbreitung auf andere Körperstellen wie den Leistenbereich zu verhindern.Produkte wie Lamisil sind darauf ausgelegt, den Pilz gezielt zu bekämpfen. Sie wirken direkt am Ort der Infektion und können so nicht nur den Pilz beseitigen, sondern auch die damit verbundenen Symptome wie Brennen und Juckreiz lindern.

Vorteile moderner Antimykotika

  • Bekämpfen die Ursache der Beschwerden
  • Lindern Symptome wie Brennen und Juckreiz
  • Kühlende Formulierungen (z. B. Spray oder Creme) sorgen für schnelle Erleichterung
  • Einfache Anwendung im Alltag

Wann sollten Sie mit brennenden Füßen zum Arzt?

In einigen Fällen sollten brennende Füße unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Dazu gehören:

  • Taubheitsgefühle oder starkes Kribbeln
  • Anhaltende oder zunehmende Schmerzen
  • Bestehender Diabetes
  • Offene Hautstellen oder Infektionen

Ein Arzt kann die genaue Ursache feststellen und eine gezielte Therapie einleiten. Das ist besonders wichtig, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden.

Fazit: Brennende Füße ernst nehmen

Brennende Füße sind mehr als nur ein lästiges Symptom – sie können auf unterschiedliche Ursachen hinweisen. Von äußeren Belastungen bis hin zu Erkrankungen wie Fußpilz oder Nervenschäden ist vieles möglich.

Wer die Ursache erkennt, kann gezielt handeln und die Beschwerden effektiv lindern.

Lamisil: Behandlung von Hautpilz

Quellen