Zum Inhalt wechseln
LamiCare ist ein Kosmetikprodukt und kein Arzneimittel.
background-fusspilz

Was ist Fußpilz?

Bei Fußpilz (medizinisch Tinea pedis) handelt es sich um eine ansteckende Hautkrankheit, die vor allem die Zehenzwischenräume befällt. Hier ist es angenehm warm und feucht – das ideale Klima für die Pilze.

Auf dieser Seite finden Sie:

Die Ursachen von Fußpilz
Symptome von Fußpilz
Wo tritt der Fußpilz an meinen Füßen auf?
Wer ist einem erhöhten Fußpilzrisiko ausgesetzt?
Fußpilz behandeln & vorbeugen

02 Juli 2026

Autor: Mediha Sarwar

GPhC registrierte Apothekerin

Medical Advisor, Karo Healthcare

Was Sie über Fußpilz wissen sollten

Das Wichtigste zu Fußpilz auf einen Blick

  • Häufige Symptome: Juckreiz, Rötung, Schuppung, Brennen.
  • Rund jeder dritte Mensch in Deutschland ist betroffen.
  • Fußpilz kann jeden treffen.
  • Behandlung mit Antimykotika (Antipilzmitteln) ist wirksam.

Die Ursachen von Fußpilz

Die Fußpilz auslösenden Fadenpilze (Dermatophyten) mögen es warm und feucht. Beste Bedingungen finden sie vor allem in den Zehenzwischenräumen, wo Haut auf Haut liegt und sich schnell Feuchtigkeit aufstaut.

Dazu ist der Vorderfuß im Vergleich zu anderen Körperarealen schlechter durchblutet und dadurch die lokale Abwehrbereitschaft der Haut geringer.

fusspilz-1

Fußpilz ist ansteckend – und kann nicht nur direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden, sondern auch indirekt über Fußböden, Handtücher oder Schuhe.

fusspilz-2

Geschlossene Schuhe (z. B. Turnschuhe) bieten dem Pilz die feuchtwarme Umgebung, die er braucht, um zu gedeihen und sich auszubreiten.

fusspilz-3

Eine unbehandelte Fußpilzinfektion kann sich auch auf andere Körperteile ausbreiten (Hände, Zehennägel oder Leistenbereich). Dafür kann bereits ein kurzer Hautkontakt genügen.

Die Anzeichen von Fußpilz können schmerzhaft und auffällig sein und das Laufen erschweren, insbesondere bei hartnäckigen und unbehandelten Infektionen.

Es gibt unterschiedliche Symptome von Fußpilz. Sie können in ihrer Ausprägung stark variieren und treten nicht immer gleichzeitig auf.

Die häufigsten Fußpilz-Symptome

  • Juckreiz oder Brennen zwischen den Zehen oder an den Fußsohlen
  • Weiße, nässende oder aufgequollene Haut zwischen den Zehen
  • Schuppige Haut oder kleine Einrisse (Fissuren) an den Füßen oder zwischen den Zehen
  • Rötungen zwischen den Zehen
  • Bläschenbildung auf der Fußhaut

Weitere Anzeichen

  • Offene Bläschen, die Schmerzen und Schwellungen verursachen
  • Dicke, trockene, schuppige Haut an den Fußsohlen und an den Fußseiten (Mokassin-Typ)
  • Bei fortgeschrittenen Infektionen ist ein unangenehmer Geruch möglich

Wo tritt der Pilz an den Füßen auf?

Zwischen den Zehen

Zwischen den Zehen können Schuppungen der Haut auftreten. Die Haut kann aufgrund der überschüssigen Feuchtigkeit weiß und aufgequollen wirken. Beide Symptome können Anzeichen für eine Fußpilzinfektion sein.

An den Fußsohlen

Beim sogenannten „Mokassintyp“ treten weiße oder leicht gerötete trocken schuppende Plaques (flächige Ablagerungen) an der Fußsohle auf, in etwa entlang der Form des namensgebenden Mokassins.

Auch wenn die Beschwerden hier möglicherweise anders aussehen als Symptome zwischen den Zehen, können sie auf eine Pilzinfektion hinweisen.

Zwei Paar Füße barfuß auf Holzboden

Wer ist einem erhöhten Fußpilzrisiko ausgesetzt?

Eine Fußpilzinfektion kann jeden treffen und ist die häufigste Pilzerkrankung des Menschen. Einige Menschen sind jedoch anfälliger als andere für diese Art von Pilz. Zu den Risikogruppen gehören:

  • Menschen mit Diabetes mellitus
  • Personen mit Durchblutungsstörungen (z. B. pAVK)
  • Sportlich aktive Menschen
  • Personen in feucht-warmem Klima
  • Träger von Sicherheitsschuhen oder engen Schuhen
  • Menschen mit genetischer Veranlagung

Hinweis: Bei Risikogruppen sollte bereits bei ersten Symptomen ärztlicher Rat eingeholt werden.

Fußpilz behandeln & vorbeugen

Die Präparate der Lamisil-Produktfamilie enthalten Terbinafin, einen effektiven und bewährten antimykotischen (den Pilz bekämpfenden) Wirkstoff.

Bei Fußpilz reicht in der Regel eine einwöchige Behandlung mit Lamisil Creme oder Spray aus. Bei der filmbildenden Lösung Lamisil Once genügt sogar eine einzige Behandlung.

So wenden Sie Lamisil richtig an

Waschen Sie Ihre Füße vor der Anwendung gründlich mit warmem Wasser und pH-neutraler Seife und trocknen Sie sie sorgfältig ab – insbesondere die Zehenzwischenräume.

Tragen Sie Lamisil auf beide Füße auf

Tragen Sie Lamisil auf beide Füße auf, selbst wenn nur einer Fußpilz-Symptome zeigt. So wird dazu beigetragen, dass die Infektion nachhaltig behandelt wird, denn auch ein augenscheinlich gesunder Fuß kann betroffen sein.

Verteilen Sie Lamisil zwischen, unter und auf allen Zehen

  • Verteilen Sie Lamisil Creme oder Lamisil Once auf der Fußsohle und am Fußrand bis zu einer Höhe von 1,5 cm. Warten Sie zwei Minuten, bevor Sie Strümpfe und Schuhe anziehen.
  • Lamisil Once: Nutzen Sie den gesamten Tubeninhalt für die Behandlung.
  • Lamisil Spray: Sprühen Sie betroffene Hautstellen und die umliegenden Bereiche großzügig ein, bis sie vollständig benetzt sind.

Lamisil Once: Die Füße 24 Stunden nicht waschen oder befeuchten.
Wenden Sie Lamisil Creme oder Spray eine Woche lang an.

Wenige Tage nach der Anwendung von Lamisil sollten Symptome wie Jucken, Brennen oder Schmerzen gelindert sein. Beachten Sie auch unsere Tipps zur Vorbeugung, um eine neue Infektion zu vermeiden.

Warum die Fußpilzbehandlung nicht vorzeitig abgebrochen werden darf

Lamisil-Präparate wirken über das Ende der Behandlungsdauer hinaus: Nach 7-tägiger Behandlung mit Lamisil ist der Wirkstoff Terbinafin noch für 7 weitere Tage in pilztötender Konzentration nachweisbar.

So wirkt Lamisil effektiv gegen Fußpilz bei vergleichsweise kurzer Anwendungsdauer.

Wenn Sie den Fußpilz zwischen den Zehen loswerden wollen, ohne ihn täglich behandeln zu müssen, dann ist Lamisil Once das richtige Produkt für Sie.

Eine einmalige Anwendung genügt. Dank des einzigartigen Depoteffekts von Lamisil Once wird der Wirkstoff kontinuierlich aus dem Film an die Haut abgegeben.

Dort verbleibt er bis zu 13 Tage nach Anwendung und bekämpft die Fußpilz-Erreger zwischen den Zehen. So wird das Risiko eines vorzeitigen Abbruchs der Therapie reduziert.

Wichtig: Behandlung nicht zu früh abbrechen!

Auch wenn Symptome schnell verschwinden:

  • Pilzerreger können weiterhin vorhanden sein.
  • Ein vorzeitiger Abbruch führt häufig zu Rückfällen.

Merke: Therapie immer wie empfohlen zu Ende führen.

Hausmittel gegen Fußpilz?

Viele Hausmittel werden empfohlen, ihre Wirksamkeit ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.

Häufig genannte Hausmittel:

  • Essig (Fußbäder)
  • Natron
  • Teebaumöl oder Lavendelöl
  • Knoblauch, Honig, Wasserstoffperoxid

Risiken:

  • Hautreizungen (z. B. durch Essig)
  • allergische Reaktionen (ätherische Öle)
  • keine gesicherte Heilung

Fazit: Hausmittel können unterstützen, ersetzen aber keine wirksame Therapie.

Wie Sie Fußpilz vorbeugen können

Die besten Tipps zur Vorbeugung auf einen Blick:

  • Füße trocken halten, besonders zwischen den Zehen
  • In öffentlichen Duschen Badeschuhe tragen
  • Socken täglich wechseln (bei 60 °C waschen)
  • Atmungsaktive Schuhe bevorzugen
  • Schuhe regelmäßig desinfizieren
  • Füße nach Sport gründlich reinigen

Fazit: Fußpilz ist weit verbreitet, aber gut behandelbar. Mit der richtigen Pflege und Vorbeugung lässt sich eine erneute Infektion meist vermeiden.

Lamisil Produkte gegen Fußpilz

Quellen

  1. Altmeyers Enzyklopädie. Tinea pedis. Zuletzt aufgerufen: März 2026.
  2. Pietro Nenoff, Constanze Krüger, Gabriele Ginter-Hanselmayer, Hans-Jürgen Tietz (2014) Mycology – an update.  Part 1: Dermatomycoses: Causative agents, epidemiology and pathogenesis
  3. Al Hasan M, Fitzgerald SM, Saoudian M, Krishnaswamy G (March 2004). “Dermatology for the practicing allergist: Tinea pedis and its complications„. Clinical and Molecular Allergy. 2 (1) 5