Behandlung der Kleienpilzflechte: Was kann helfen?
Zur Behandlung der Kleienpilzflechte werden Antimykotika, also pilzhemmende oder pilztötende Medikamente, eingesetzt.
Ein bewährter Wirkstoff ist Terbinafin. Dieser greift gezielt in den Stoffwechsel der Pilze ein, indem er ein Enzym blockiert, das für den Aufbau der Zellmembran notwendig ist. Diese Zellmembran ist vergleichbar mit einer schützenden Hülle, die der Pilz zum Überleben braucht. Wird ihr Aufbau gestört, kann sich der Pilz nicht weiter vermehren und stirbt ab.
Lamisil: Behandlung von Hautpilzerkrankungen
Die Produktfamilie von Lamisil nutzt den Wirkstoff Terbinafin, um effektiv Pilzerkrankungen der Haut wie die Kleienpilzflechte zu behandeln.
Dabei steht Ihnen Lamisil in zwei Formulierungen zur Verfügung, als Creme oder als Spray. So können Sie das individuell für Sie passende Produkt für Ihre Behandlung wählen.
Ob Spray oder Creme: Lamisil tötet den Pilz effektiv ab, lindert zuverlässig Symptome und lässt sich einfach und hygienisch anwenden.
Übrigens: Lamisil kann auch bei weiteren Hautpilzerkrankungen wie Fußpilz, Leistenpilz oder Ringelflechte eingesetzt werden, sofern diese durch entsprechend empfindliche Erreger verursacht sind.
Keine Hausmittel verwenden
Mit Hausmitteln ist der Kleienpilzflechte nicht beizukommen. Zwar geistern im Internet Empfehlungen zur topischen Verwendung von z. B. Essig, Joghurt oder ätherischen Ölen herum, wissenschaftlich fundiert sind diese Empfehlungen jedoch nicht.
Tatsächlich kann eine Anwendung solcher Hausmittel sogar der Haut schaden, etwa durch allergische Reaktionen oder die enthaltene Säure, die die Haut angreifen kann.
Wichtig zur Heilung
Die normale Hautfarbe gleicht sich nach erfolgreicher Behandlung oft verzögert an. Dies kann mehrere Wochen dauern und bedeutet nicht, dass die Therapie unwirksam war.